| Würzburger Museum zeigt seltene Heinz-Mack-Ausstellung |
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| Dienstag, 09. August 2011 um 06:49 Uhr | ||
Würzburg (dpa/lby) - Das Würzburger Museum im Kulturspeicher widmet sich von Samstag an mit einer Ausstellung der eher unbekannten Seite des berühmten Zero-Künstlers Heinz Mack. «Das ist erst das dritte Mal seit 1974, dass sich eine Ausstellung ausschließlich auf seine Zeichnungen konzentriert», sagte Museumsdirektorin Marlene Lauter am Donnerstag in Würzburg. Mack ist Mitbegründer der 1957 entstandenen Zero-Bewegung, die der Nachkriegskunst eine völlig neue Richtung gab. Sie löste sich vom Expressionismus und experimentierte stattdessen mit Licht, Raum und Bewegung, mit Feuer, Metall und Luft.
Der 80-Jährige ist international für seine Lichtinstallationen bekannt. Seine riesigen Stelen standen nicht nur in München, Köln und Berlin, sondern auch in der arabischen Wüste. Etwa 4000 Ausstellungen beschäftigten sich Museumsangaben zufolge bereits mit der Kunst des Hessen. In Würzburg sind auf etwa 460 Quadratmetern insgesamt 70 Werke zu sehen. Die zum großen Teil unveröffentlichten Zeichnungen dokumentieren das Schaffen des 80-Jährigen von seinen Anfängen bis heute.
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