| Verfahren gegen Ex-Staatsgalerie-Chef eingestellt |
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| Dienstag, 23. August 2011 um 09:49 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Haushaltsuntreue gegen den früheren Direktor der Stuttgarter Staatsgalerie, Christian von Holst, eingestellt. Die Ermittlungen hätten «in keinem der gerügten Punkte letztlich einen für die Erhebung einer öffentlichen Klage hinreichenden Tatverdacht begründet», zitieren die «Stuttgarter Nachrichten» (Freitag) aus dem Abschlussbericht der Ermittler.
Das Verfahren gegen von Holst war eingeleitet worden, weil mehrere Gemälde nicht mehr auffindbar gewesen waren. Schon damals beteuerte von Holst, die nicht zurückgegebenen Ausleihen lägen mehrere Jahre zurück. Der in Danzig geborene von Holst, der an diesem Freitag 70 Jahre alt wird, leitete Baden-Württembergs größtes Museum von 1994 bis 2006. Er reagierte nun zufrieden und erleichtert: «Das freut mich zuerst einmal für alle, deren Handeln infrage gestellt worden war. Und es freut mich für die Staatsgalerie Stuttgart, dieses wunderbare Haus, in dem hoch engagierte Mitarbeiter tätig sind.»
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