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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Drückeberger und Puzzleperser - Karlsruher Design im Museum Von Ingo Senft-Werner, dpa PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 23. August 2011 um 09:49 Uhr

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Die Karlsruher Designer bieten Berlin die Stirn. Sie wollen beweisen, dass auch jenseits der Bundeshauptstadt kreative Kräfte walten. Unter dem Label «kkaarrlls» präsentieren sie sich jedes Jahr in Mailand - und jetzt auch in ihrer Heimatstadt.

 

Karlsruhe (dpa/lsw) - Silvia Knüppel hat ein Herz für Messies. In ihre Kommode «Kleiderspender» kann der Besitzer am Abend seine Klamotten oben reinstopfen. Dadurch drückt er Kleider von den Vortagen unten wieder heraus - für den kommenden Morgen. «So entstehen vollkommen neue Kombination», erklärt die 34 Jahre alte Designerin mit einem Lächeln. Sie ist eine von 38 Absolventen der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG). Deren Entwürfe sind seit Freitag im Karlsruher Museum am Markt des Badischen Landesmuseums ausgestellt.

 

Mit fünf Ausstellungsstücken gehört Silvia Knüppel zu den Produktivkräften. Kommoden sind ihre Spezialität. «Winterpelz» hat eine Oberfläche aus Wolle. «Als Studentin habe ich oft auf dem Boden gearbeitet und konnte mich nirgendwo gemütlich anlehnen», erläutert sie das Konzept.

 

Ihr «Drückeberger» besteht aus einem Schaumstoffklotz, der wie eine Kommode aussieht. Die Türen lassen sich jedoch nicht öffnen. Alle Dinge, die verstaut sein wollen, müssen in den Schaumstoff hineingedrückt werden. Dazu passt der «Perserteppich» von Kollegin Katrin Sonnleitner, den sich jeder aus 1200 Hartgummiteilen zusammensetzen kann.

 

Drei «Drückeberger» hat Silvia Knüppel bereits bei einem Betrieb für Autositze herstellen lassen - bislang vor allem für Ausstellungen. «Lieber ist mir natürlich, wenn sie in einer Wohnung stehen und gebraucht werden», sagt sie, wohl wissend, dass die Kundschaft übersichtlich ist. Dafür sorgt auch der Preis von mehreren tausend Euro.

 

Für Professor Volker Albus sind die Kommoden ein Musterbeispiel für das HfG-Konzept. Seine Studenten sollen einen neuen Blick auf die Formen und Materialen von Gebrauchsgegenständen entwickeln. «Zugleich sollen die Produkte so gut verarbeitet sein, dass sie in jedem Laden angeboten werden können.» Der Erfolg gibt ihm Recht. Etliche Ideen seiner Absolventen hätten bereits Abnehmer gefunden. Einige seien sogar von großen Firmen kopiert worden - auch ein Beweis für Qualität, wenngleich ein zweifelhafter.

 

Die positive Resonanz auf die Stücke hat Albus dazu bewegt, ein eigenes Label aufzulegen. Als Namen hat er «kkaarrlls» entwickelt. «Das ist ein klarer und zugleich versteckter Hinweis auf den Standort», erläutert er den Namen. «Denn alles, was einfach unter deutschem Design läuft, wird früher oder später Berlin zugeschlagen. Das wollten wir verhindern.»

 

Seit 2009 präsentiert die HfG jedes Jahr ihre besten Stücke auf der Mailänder Möbelmesse. «Da haben wir gesehen, dass wir mit den drei anderen bekannten europäischen Designerhochschulen in London, Lausanne und Eindhoven mithalten können», sagt Albus. Inzwischen spielt er bereits mit dem Gedanken, das Label auf wirtschaftliche Beine zu stellen, etwa mit einer Ausgründung. «Mit jedem Auftritt schaffen wir neue Begehrlichkeiten. Bislang improvisieren wir noch bei jeder Kaufanfrage.»

 

Mit dem Projekt will die Hochschule ihren Studenten auch den Weg in die Arbeitswelt erleichtern. Hat ein Absolvent einen Treffer gelandet, berät sie ihn bei der Vermarktung. Der 31 Jahre alte Peter Schäfer hat gerade seinen Abschluss gemacht und bereits einen Vertrag mit einem Pariser Design-Büro in der Tasche.

 

Für die Ausstellung hat er ein Vorhangelement beigesteuert, das sich an Schienen durch den Raum bewegt. «Das geht auf Experimente mit einer Carrera-Bahn zurück», erzählt er. Für seinen Tape-Topf hat er Klebeband als Material für eine Schale entdeckt. «Das kann zwar jeder nachmachen - aber er kann auch von mir kaufen», sagt er mit einem Lachen. Sollte er gute Geschäfte machen, hält Jungdesigner Flo Schwab das passende Utensil bereit: Ein Aluminiumständer mit Saugnapf, geschaffen für Prosecco aus der Dose.

 

 

http://www.silviaknueppel.com

 



Tags: silvia  knüppel  «das  hfg  label  abstrakte kunst  
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