| Medien-Vision beim Kunstfest Weimar |
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| Dienstag, 23. August 2011 um 09:49 Uhr | ||
Weimar (dpa/th) - Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe ist wieder zu Gast beim Kunstfest Weimar. Unter dem Titel «Vision. Das Sehen» bietet es seit Sonntag im Neuen Museum Weimar zum Thema «visuelle Wahrnehmung» einen faszinierenden Einblick in die Kunst- und Wissenschaftsgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. «Das Sehen sehen» ist Anliegen der bis zum 16. Oktober geöffneten Sonderausstellung, die damit weit über den Kunstfest-Zeitraum hinausgeht. Der Kunst- und Medientheoretiker Peter Weibel und der Leiter des ZKM-Museums, Andreas Beitin, haben die Ausstellung extra für das Kunstfest konzipiert und zusammengestellt.
«Vision» ist das Motto des diesjährigen Kunstfestes, benannt nach einem Stück von Franz Liszt, dessen 200. Geburtstag und 125. Todestag in diesem Jahr begangen werden. Liszt hatte Weimar nach Goethe zu neuer Blüte verholfen und dort seine wichtigsten Stücke geschrieben.
Gezeigt werden Kunstwerke, die das Funktionieren des Sehens thematisieren: Arbeiten der Op Art, die mit der Langsamkeit des visuellen Wahrnehmungsapparates des Menschen spielen, und Werke, die sich auf das unbewusste Sehen konzentrieren. Holographische Installationen und interaktive Laser-Projekte sind ebenso zu sehen - und teilweise selbst zu erkunden - wie ungewöhnliche 3D-Erlebnisse und «Sehen mit der Zunge».
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