| Festakt nach einjähriger Renovierung des Gropius-Baus |
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| Dienstag, 23. August 2011 um 09:49 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Der Martin-Gropius-Bau, eines der renommiertesten Museen Berlins, erstrahlt wieder in alter Pracht. Am Dienstag wird der Abschluss der einjährigen Renovierungsarbeiten gefeiert. Zu dem Festakt haben sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Baustaatssekretär Rainer Bomba angemeldet.
Bei dem prachtvollen Renaissancegebäude gegenüber dem Abgeordnetenhaus war im vergangenen Jahr die mit Goldmosaiken verzierte Fassade saniert worden. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert. Die Bundesregierung stellte elf Millionen Euro aus den Mitteln des zweiten Konjunkturpaketes bereit.
Das von den Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden erbaute Haus war 1881 eröffnet worden. In den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges wurde es schwer beschädigt und erst von 1978 an wieder aufgebaut. Seit 1966 steht es unter Denkmalschutz. Vor zehn Jahren übernahm der Bund die Verantwortung. Hausherren sind der Berliner Festspiele-Intendant Joachim Sartorius und Museumsdirektor Gereon Sievernich.
Das Museum hat eigenen Angaben zufolge mehr als eine halbe Million Besucher im Jahr. Besonders erfolgreich waren etwa die Ausstellungen Ägyptens versunkene Schätze (2006), Rebecca Horn (2006/2007), Modell Bauhaus (2009) und zuletzt die Retrospektive der großen mexikanischen Malerin Frida Kahlo, die im vergangenen Jahr 640 000 Besucher anzog.
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