| Bremer Kunsthalle nach Umbau wiedereröffnet |
|
|
|
| Dienstag, 23. August 2011 um 09:49 Uhr | ||
Bremen (dpa/lni) - Besucher haben am Samstag erstmals die umgebaute Kunsthalle in Bremen besichtigt. Während der Bauarbeiten war sie mehr als zweieinhalb Jahre geschlossen. In der Zeit sind zwei moderne Seitenflügel entstanden, die den klassizistischen Altbau einfassen. Die Ausstellungsfläche vergrößerte sich dadurch um mehr als die Hälfte auf 4300 Quadratmeter.
Zu sehen sind zunächst nur eine Lichtinstallation von James Turrell und Videoprojektionen von Pipilotti Rist. Die Sammlung mit Kunstwerken aus 600 Jahren wird erst in den nächsten Wochen ins Museum zurückkehren. Deshalb müssen die Besucher erstmal keinen Eintritt bezahlen. Vom 15. Oktober an wird die Sonderschau «Edvard Munch - Rätsel hinter der Leinwand» zahlreiche Arbeiten des norwegischen Künstlers präsentieren.
Ursprünglich sollte die Kunsthalle bereits im Frühjahr eröffnen, doch die Bauarbeiten verzögerten sich. Die Kosten waren zuletzt mit rund 33 Millionen Euro veranschlagt. Direktor Wulf Herzogenrath geht aber davon aus, dass die Ausgaben noch höher liegen werden. Der Bund und die Stadt steuern jeweils 10 Millionen Euro zu dem aufwendigen Umbau zu. Die Sammlung der Kunsthalle umfasst bedeutende Werke der europäischen Malerei, das Kupferstichkabinett mit mehr als 200 000 Zeichnungen und Druckgrafiken, Skulpturen aus mehreren Epochen und Medienkunst.
|
























































