| Kulturagenten für Berliner Schulen |
|
|
|
| Donnerstag, 25. August 2011 um 04:40 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Mehr Impulse für Kreativität: 30 Berliner Schulen verfügen ab September über «Kulturagenten», die vier Jahre lang an den Schulen arbeiten werden, dort Kunstprojekte anstoßen und Kooperationen mit Museen, Theatern oder Konzerthäusern aufbauen. Das Modellprogramm, das zeitgleich auch in vier anderen Bundesländern startet, wurde von der Mercator-Stiftung und der Kulturstiftung des Bundes initiiert, von den Ländern kofinanziert und am Mittwoch in Berlin vorgestellt. Der Gesamtetat liegt bei 22, 8 Millionen Euro.
«Ich freue mich, dass 30 Berliner Schulen die einmalige Chance erhalten, unter verlässlicher, kontinuierlicher und kompetenter Betreuung zusätzlich eingestellten Personals ein Netzwerk langfristiger Kooperationen zu entwickeln», sagte Bildungsstaatssekretärin Claudia Zinke (SPD) laut Mitteilung. Ziel der Initiative: Auch diejenigen Schüler für Kunst und Kultur zu begeistern, die bislang wenig Zugang dazu haben.
Die teilnehmenden Schulen aus fast allen Berliner Bezirken arbeiten in Dreier-Netzwerken zusammen, betreut von je einem «Kulturagenten». Insgesamt sollen so rund 20 000 Schüer erreicht werden. Neben der Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen sind auch Projekte in den Schulen selbst geplant: Jede Schule kann dafür «Kunstgeld» beantragen. Konkrete Wünsche von Schülerseite gibt es bereits: «Musikunterricht, in dem wir lernen, Instrumente zu spielen» oder «ein richtiges Musical zu entwickeln und auch aufzuführen».
|
























































