| Schloss Biesdorf wird für Gemäldesammlung erneuert |
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| Donnerstag, 25. August 2011 um 04:40 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Das Berliner Schloss Biesdorf, einst Residenz der Industriellen-Dynastie von Siemens, soll zur Kunstgalerie werden. Kulturstaatssekretär André Schmitz kündigte am Mittwoch die Bewilligung der noch fehlenden EU-Mittel in Höhe von 3,75 Millionen Euro zum Ausbau des Schlosses bis zum Jahr 2014 an. Unter dem Namen «Bilderstreit» sollen dort Werke ostdeutscher Künstler aus der Sammlung Burg Beeskow in Brandenburg unterkommen.
Für das Projekt stehen insgesamt 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Lottostiftung Berlin hatte 2,5 Millionen Euro bewilligt, weitere 250 000 Euro steuert das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf bei.
Das Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Schloss im östlichen Stadtteil Biesdorf ist seit 1992 zusammen mit dem Park in Berliner Besitz. In den letzten Kriegstagen war das Schloss von den Nationalsozialisten verwüstet und 1946 provisorisch wieder hergestellt worden. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Dorfclub und Kulturhaus genutzt. Nach der Wiedervereinigung wurde die Turmkuppel restauriert.
Im Kunstarchiv Beeskow (Landkreis Oder-Spree) werden seit der Wiedervereinigung rund 23 000 Kunstwerke aufbewahrt, die vom DDR-Kulturfonds finanziert wurden und in öffentlichen Gebäuden ausgestellt waren.
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