| Rund 6000 Besucher sahen Schau von Feiningers Sohn |
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| Montag, 29. August 2011 um 04:33 Uhr | ||
Während der Schau starb der Künstler. - T. Lux Feininger wurde 101 Jahre alt. Kurz vor seinem Tod öffnete in Quedlinburg eine Schau mit Werken von ihm. Sie lockte 6000 Besucher an.
Quedlinburg (dpa/sa) - Rund 6000 Besucher haben sich in der Feininger-Galerie in Quedlinburg (Landkreis Harz) die Ausstellung «Welten-Segler» angesehen. Die Schau mit Arbeiten von Theodore Lux Feininger (1910-2011) sei damit ein Publikumserfolg gewesen, teilte Björn Egging, Leiter der Galerie, zum Ende der Ausstellung am Sonntag mit. Seit Mitte Mai waren rund 60 Werke von T. Lux Feininger zu sehen. Er war der jüngste Sohn des berühmten Malers Lyonel Feininger (1871-1956). Die maritimen Zeichnungen, Ölbilder und Fotografien stammten aus der Zeit zwischen 1929 und 1942. Der Künstler war am 7. Juli im Alter von 101 Jahren in seinem Haus in Cambridge in Massachusetts in den USA gestorben.
Die Sonderausstellung in der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg war aus Anlass des 100. Geburtstages von T. Lux Feininger zusammengestellt worden. «Dass daraus eine Gedenkschau geworden ist, das ist sehr betrüblich, aber dennoch sind wir sehr froh, dass diese Schau so ein großes Interesse gefunden hat» sagte Egging der Nachrichtenagentur dpa. «Die Besucher konnten so Vater und Sohn im Werk in unserem Hause vergleichen.» Zum Abschluss der Exposition war nach Angaben des Galeristen auch Conrad Feininger, einer der drei Söhne von T. Lux Feininger, in die Harzstadt gekommen.
T. Lux Feininger wurde im Juni 1910 in Berlin geboren, studierte Kunst am Bauhaus in Dessau. In dieser Zeit war er unter anderem auch in der Bühnenwerkstatt bei Oskar Schlemmer tätig. Von den 1930er Jahren an widmete er sich trotz vorübergehender Begeisterung für die Fotografie fast nur noch der Malerei. Nach einigen Jahren in Paris und Berlin emigrierte er 1936 in die Vereinigten Staaten.
Der Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, Philipp Oswalt, hatte zum Tod von T. Lux Feininger ihn als einen der letzten großen Bauhäusler gewürdigt. Vor allem sein Foto von Bauhäuslern, die vor dem Dessauer Gebäude Fußball spielen, habe geradezu ikonischen Charakter erlangt.
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