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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Goethe-Museum bringt Tischbein-Original und Kopie zusammen PDF Drucken E-Mail
Montag, 29. August 2011 um 04:33 Uhr

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Eine besondere Begegnung gibt es zur Wiedereröffnung des Goethe-Museums im Frankfurter Goethe-Haus. Das berühmte Gemälde «Goethe in der römischen Campagna» von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein ist bis November dort im Original und in der Kopie von Karl Bennert in einem Raum zu sehen. Es sei die erste Begegnung der beiden Bilder, seit Bennert das Gemälde in den 1840er Jahren kopierte, sagte Anne Bohnenkamp, die Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts, am Freitag. Das Frankfurter Städel hat dem Goethe-Museum das Original ausgeliehen.

 

Mehr als ein Jahr war das Museum geschlossen, weil der Keller des Gebäudes eine neue Klimaanlage bekam und das Magazin ins Museum verlegt wurde. Rund 1,6 Millionen Euro habe die Sanierung des Kellers gekostet, der nun ein perfektes Klima für die Schätze des Museums habe, sagte Bohnenkamp. Wiedereröffnung ist am kommenden Sonntag (28. August) zum Geburtstag Johann Wolfgang Goethes, der 1749 in Frankfurt geboren wurde.

 

An der Stelle des Geburtshauses stehen heute das Goethe-Haus und das Goethe-Museum. Der Bau aus dem 17. Jahrhundert war im Zweiten Weltkrieg zerstört und später rekonstruiert worden. Während das Goethe-Haus Mobiliar der bürgerlichen Wohnkultur des Spätbarocks zeigt, ist im Museum eine umfangreiche Sammlung mit Gemälden, Grafiken und Büsten aus der Goethe-Zeit zu sehen. In 14 Räumen werden Werke des 18. und 19. Jahrhunderts präsentiert, darunter Gemälde von Caspar David Friedrich und Frankfurter Malern. Das Freie Deutsche Hochstift unterhält die Gedenkstätte.

 

Rund 100 000 Besucher zieht das Museum jährlich an, davon kommen 60 Prozent aus dem Ausland. Waren es nach dem Krieg vor allem Amerikaner, kamen später viele Japaner und in den vergangenen Jahren zunehmend Chinesen, wie Museumsleiterin Petra Maisak sagte. Dennoch gibt es Erläuterungen zu den Gemälden nur auf Deutsch - für zweisprachige Beschriftung fehle das Geld, sagte Maisak.

 



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