| Kunststiftung wird neu geordnet |
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| Donnerstag, 01. September 2011 um 04:38 Uhr | ||
Magdeburg (dpa/sa) - Die umstrittene Kunststiftung des Landes wird neu geordnet. «Wir werden Lehren aus den Versäumnissen der Vergangenheit ziehen», sagte Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) am Mittwoch in Magdeburg nach einer Sitzung des Finanzausschusses. Unzulänglichkeiten in der Förderpraxis würden abgestellt, die Anlagestrategie überprüft.
Die Kunststiftung soll zeitgenössische Kunst fördern und vergibt Stipendien. Der Rechnungshof hatte die Arbeit der Stiftung, die 2006 vom Land mit mehr als acht Millionen Euro ausgestattet worden war, im Frühjahr massiv kritisiert. Auch die Qualifikation der Direktorin Manon Bursian und die Anlagepolitik waren in die Kritik geraten.
Die oppositionellen Linken teilte mit, die Erklärungen der Regierung im Finanzausschuss gäben Anlass zur Hoffnung, dass die fundamentale Kritik des Rechnungshofes Konsequenzen haben werde. Auch CDU- und SPD-Fraktion erklärten, in der Verwaltung der Stiftung seien Umstrukturierungen notwendig. So müsse die Förderpraxis um ein transparenten «Vier-Augen-Prinzip» ergänzt werden. Auch dürfe es nicht Aufgabe der Stiftung sein, mit Finanzanlagen zu jonglieren, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Abgeordneten Krimhild Niestädt (SPD) und Kay Barthel (CDU).
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