| Ausschussvorsitzende: Schaden für die KMK bleibt |
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| Freitag, 02. Dezember 2011 um 05:17 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Auch nach Einstellung des Plagiats-Verfahrens gegen den Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Bernd Althusmann (CDU), bleibt für die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulla Burchardt (SPD), «ein mulmiges Gefühl zurück». Die Erklärung der Promotionskommission der Universität Potsdam lese sich «wie ein Freispruch zweiter Klasse», erklärte die SPD-Politikerin am Donnerstag. «Ein Regierungsmitglied, das es nicht so genau nimmt mit den Qualitätsstandards wissenschaftlichen Arbeitens, ist und bleibt ein schlechtes Vorbild für die Gesellschaft und öffnet Vorurteilen gegen Wissenschaft und Politiker Tür und Tor», schreibt Burchardt. Auch habe Althusmann mit seiner Weigerung, sein Amt als Chef der Kultusministerkonferenz während des Prüfverfahrens ruhen zu lassen, das Vertrauen der Wissenschaft in eines der höchsten Gremien der deutschen Bildungspolitik leichtfertig aufs Spiel gesetzt.
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