| «Extrem süß»: Gemaltes und gehäkeltes Naschwerk in Kunsthalle |
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| Freitag, 02. Dezember 2011 um 05:17 Uhr | ||
Karlsruhe (dpa/lsw) - Gewaltige Lakritzschnecken, gehäkeltes Eis und fantastisch aufgeblähtes Popcorn: Solches und anderes Naschwerk präsentiert die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe anhand von 30 künstlerischen Arbeiten. Das Museum hat für seine junge Abteilung dafür eigens neun Künstler gebeten, sich mit Süßwaren auseinanderzusetzen. Unter dem Titel «Extrem süß! gemalt, gehäkelt, gegossen» ist eine kleine Schau zusammengekommen, die nicht nur Kindern gefallen dürfte. Die Ausstellung, die an diesem Freitag eröffnet wird, ist bis 1. April nächsten Jahres in der Jungen Kunsthalle zu sehen.
Ob Pralinen, Eis oder ganze Kuchentheken - die Süßigkeiten werden häufig in extremer Vergrößerung in heiterem, aber auch in nachdenklichem oder melancholischem Blickwinkel dargestellt. Bilder, Objekte aus Holz, Metall, Textil oder Wolle, gemalt, geklebt, genäht oder gehäkelt beleuchten das Thema auf ungewohnte Weise.
So erwartet den Besucher neben Riesen-Smarties oder einer Donuts-Installation gleich eine ganze Kaffeeklatschgesellschaft. Künstlerin Stefanie Alraune Siebert hat für diese skurrile lebensgroße Installation Figuren genäht, die an einem mit Leckereien überladenen Tisch sitzen - in trauter Eintracht mit Möpsen, Katzen und Ratten.
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