| Ausklang für Kunstschau zu Reformation und Bauernkrieg |
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| Montag, 05. Dezember 2011 um 05:35 Uhr | ||
Mühlhausen (dpa/th) - Die Sonderausstellung der Mühlhäuser Museen über Reformation und Bauernkrieg in der Kunst hat nach Angaben der Veranstalter schätzungsweise 5000 Besucher angelockt. Die Schau in der Mühlhäuser Kornmarktkirche ging am Sonntag nach zwei Monaten Dauer zu Ende. Als erste Ausstellung hatte sie die Auseinandersetzung von Künstlern in Ost- und Westdeutschland mit der Reformationsepoche während und nach der deutschen Teilung thematisiert. Zu sehen waren etwa 110 Ölgemälde, Plastiken, Zeichnungen und Grafiken unter anderen von HAP Grieshaber, Alfred Hrdlicka, Werner Tübke, Heinz Zander und Horst Sakulowski.
Die Ausstellung unter dem Titel «Sichtungen und Einblicke» ist eine Kooperation der Mühlhäuser Museen mit dem Bauernkriegsmuseum Böblingen (Baden-Württemberg), wo sie vom 15. Januar an gezeigt werden soll, wie der Direktor der Mühlhäuser Museen, Thomas Müller, am Sonntag sagte. Die Region um Mühlhausen und um Böblingen war 1524/25 Schauplatz frühbürgerlicher Erhebungen und Strömungen. In Mühlhausen predigte der Bauernführer Thomas Müntzer (1489-1525). Er wurde nach der Niederlage des Bauernaufstandes bei Bad Frankenhausen gefangen genommen und vor den Toren Mühlhausens hingerichtet.
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