| Ruhr.2010-GmbH beendet Arbeit - Kulturhauptstadt geht weiter |
|
|
|
| Dienstag, 06. Dezember 2011 um 05:19 Uhr | ||
Essen (dpa) - Die Ruhr.2010 GmbH zur Organisation des Kulturhauptstadtjahres im Ruhrgebiet hat am Montag offiziell ihre Arbeit beendet. Bei einer «Staffelübergabe» in der Essener Zeche Zollverein übernahmen regionale Gesellschaften unter der Leitung des Regionalverbandes Ruhr formell die Verantwortung für das weitere Programm.
Die Region will künftig mit knapp fünf Millionen Euro Etat im Jahr - etwa einem Zehntel des Ruhr.2010-Budgets - Spitzenkultur und identitätsstiftende Großveranstaltungen auf die Beine stellen. Erste Großveranstaltung ist Anfang Juni 2012 ein neuer «Day of Song» im Revier. Das Geld kommt je zur Hälfte von den Ruhr-Kommunen und dem Land.
Die Kulturhauptstadt 2010 dürfe kein Strohfeuer bleiben, forderte Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) bei dem Festakt. Die Industrieregion brauche auch weiter die Hilfe der Kultur bei ihrem Umbau. Das Festival hatte mehr als zehn Millionen Zuschauer angezogen und für viele positive Schlagzeilen gesorgt. Zur Bilanz gehört aber auch die tragisch gescheiterte Loveparade.
Erfolge der Kulturhauptstadt sind die engere Zusammenarbeit etwa der Museen in der Region, die sich auch nach 2010 fortsetzte, und eine deutlich verbesserte touristische Infrastruktur mit Besucherzentren an den Hauptanziehungspunkten und modernisierten Bahnhöfen. Ministerin Schäfer dankte den Geschäftsführern der Ruhr.2010, Fritz Pleitgen und Oliver Scheytt. «Die Region hat den beiden unendlich viel zu verdanken», sagte die Ministerin.
|
























































