| Neues Museum Nürnberg zeigt Bilder von Dan Reeder |
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| Donnerstag, 08. Dezember 2011 um 05:38 Uhr | ||
Nürnberg (dpa/lby) - Sie sind bunt, pointiert und meist selbsterklärend: Die Bilder des amerikanisch-fränkischen Künstlers Dan Reeders Bilder bedürfen keiner großen Interpretation. Auch weil sie oft Textelemente beinhalten, die dem Betrachter das Verständnis erleichtern. Unter dem Titel «Dan Reeder. Self portrait ohne Führerschein» hat das Neue Museum Nürnberg dem Künstler erstmals eine eigene Ausstellung gewidmet, die an diesem Donnerstag (8. Dezember) öffnet und am 1. April 2012 endet.
Der Nürnberger Künstler hat die 20 Arbeiten, die sich entweder in der Sammlung des Museums befinden oder Leihgaben von Privatpersonen sind, selbst arrangiert. So vielfältig wie der 1954 im US-Bundesstaat Louisiana geborene Maler, der auch als Musiker mit selbst gebauten Instrumenten aktiv ist, sind seine Acrylbilder. Das Themenspektrum reicht von Alltagserfahrungen über eine kritische Auseinandersetzung mit Gewalt, Krieg und Hunger bis hin zu (kunst-)philosophischen Abhandlungen.
Charakteristisch für Reeder sei «eine Malerei, die sich selbst persifliert und nicht ganz ernst nimmt», erläuterte Kurator Thomas Heyden am Mittwoch. Oft schleicht sich der schlanke 57-Jährige mit der Nickelbrille deshalb selbst in die reduzierten Bilder und kommt mal als Engel, Hund oder Pilot eines Kampfflugzeugs daher. Reeder habe sich bereits öfter selbst porträtiert als der bekannte niederländische Maler Rembrandt, sagte Heyden. Weitere Werke des Malers sind bis zum 18. Februar 2012 im Nürnberger Institut für moderne Kunst zu sehen.
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