| Architekturmuseum zeigt Projekte von schneider+schumacher |
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| Freitag, 09. Dezember 2011 um 05:34 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Das Architektenbüro schneider+schumacher hat schon vor 25 Jahren über unterirdische Bauten nachgedacht, wie das Büro sie jetzt für die Erweiterung des Städel-Museums in Frankfurt realisiert. Vor der Eröffnung des Erweiterungsbaus im Februar zeigt das Deutsche Architekturmuseum nun eine Ausstellung zu 14 herausragenden Bauten des Büros, darunter die ehemalige «Infobox» am Potsdamer Platz in Berlin.
In der Schau ist eine Zeichnung zu sehen, die Michael Schumacher 1986 als Architekturstudent an der Städelschule anfertigte: ein Schwimmbad unter der Erde mit Lichtkuppeln in der Decke, gedacht für eine begrünte Anhöhe in Kassel. Gebaut wurde es nicht. «Das war eher die Formulierung einer grundsätzlichen Haltung als eine konkreter Entwurf», erklärte der Architekt bei der Vorbesichtigung der Ausstellung am Donnerstag. Das Büro, das Schumacher zusammen mit seinem Kollegen Till Schneider leitet, ist hauptsächlich bekannt für spitzeckige Glasbauten wie am Frankfurter Westhafen.
Genauso wichtig ist den beiden Architekten nach eigenen Angaben aber, «die Geschichte weiterzuspinnen»: Bauten, die sie für wertvoll erachten, so zu modernisieren, dass man von außen nichts sieht. In diesem Geiste hat schneider+schumacher das ehemalige Amerikahaus in Frankfurt zum Instituto Cervantes umgebaut. Sie nahmen sich auch das Hochhaus der Dresdner Bank («Silvertower») vor, das nun von der Deutschen Bahn genutzt wird.
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