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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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145 000 Besucher sahen erste Fotoschau des Krupp-Archivs PDF Drucken E-Mail
Montag, 12. Dezember 2011 um 05:22 Uhr

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Essen (dpa/lnw) - Mehr als 145 000 Besucher haben die erste historische Fotoschau des Krupp-Archivs gesehen. Sechs Monate lang hatte die Krupp-Stiftung rund 400 Fotografien aus zwei Jahrhunderten gezeigt. Sie waren aus zwei Millionen Aufnahmen ausgewählt und in der Villa Hügel in Essen ausgestellt worden, dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Krupp.

 

Mit der Fotografie-Ausstellung ging am Sonntag auch das Jubiläumsjahr «200 Jahre Krupp» zu Ende. «Mit einem solchen Interesse hatten wir nicht gerechnet», räumte Archivleiter Prof. Ralf Stremmel am Sonntag ein.

 

Friedrich Krupp (1787-1826) hatte am 20. November 1811 in Essen eine Gussstahlfabrik gegründet, aus der sich schließlich der Weltkonzern entwickelte. Die Mitglieder der Industriellen-Dynastie Krupp galten als begeisterte Foto-Pioniere.

 

Erstmals hatte das älteste deutsche Firmenarchiv seine Schatzkammern für eine große Fotoausstellung geöffnet. Die meisten Aufnahmen waren noch nie öffentlich im Original ausgestellt worden.

 

Die Schau «Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten» zeigt monumentale Werksansichten mit winzigen Arbeitern im Ameisenformat und private Schnappschüsse aus den Fotoalben der berühmten Essener Familie.

 

Ganze 3500 Taler oder das Jahresgehalt eines mittleren Angestellten ließ sich Alfred Krupp den Kauf einer Fotoausrüstung kosten, mit deren Hilfe der technische Zeichner Hugo van Werden 1860 zum ersten hauptamtlichen Werksfotografen in Deutschland wurde. Neben Werksansichten bannte der Krupp-Fotograf auch längst verschwundene Landschaften im damals noch dünn besiedelten Ruhrtal auf die Platte.

 

Die Mitglieder der Familie selbst waren ebenfalls begeisterte Fotografen. Das Krupp-Archiv umfasst mehrere dicke Alben mit Kinderfotos und Urlaubs-Schnappschüssen aller Art. Als besonders ambitionierter Fotoamateur galt etwa der spätere Unternehmenschef Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der im vergangenen Jahrhundert über 30 000 Dias von seinen Reisen mitbrachte.

 



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