| «Cool Silicon Art Award» an zwei Künstler vergeben |
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| Montag, 12. Dezember 2011 um 05:22 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Der Kolumbianer Gustavo Espinosa und der Deutsche Max Scholz teilen sich den erstmals vergebenen «Cool Silicon Art Award». Die Auszeichnung wird vom Spitzencluster Cool Silicon und der Kunstausstellung Ostrale vergeben. Kurz vor der Preisverleihung machten die Veranstalter am Freitag die Namen der Sieger öffentlich. Espinosa und Scholz hatten von der Jury die gleiche Punktzahl erhalten und konnten sich unter mehr als 100 Bewerbern und 10 Finalisten durchsetzen. Espinosa erhält die Ehrung für seine Foto-Reihe «The Four Primary Elements», der in Köln lebende Scholz wird für die Installation «Raumfahrtcircus» prämiert.
«Der Cool Silicon Art Award schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Kunst», erklärte Sachsens Wissenschafts- und Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos). Bildende Künstler aus aller Welt hätten sich durch Forscher inspirieren lassen und sich mit dem Thema «Energieeffizienz von IT-Systemen» befasst. Der weltweit erste Kunstpreis zu dieser Thematik zeige das Spannungsfeld zwischen rapide ansteigendem Energieverbrauch und knapper werdenden Ressourcen.
Cool Silicon ist ein mehrjähriges Forschungsprojekt innerhalb der Spitzencluster-Initiative des Bundesforschungsministeriums. Mehr als 60 Firmen aus der Halbleiterbranche haben sich bei Cool Silicon zusammengetan. Sie wollen Technologien entwickeln, mit denen der Energieverbrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien (IT) deutlich gesenkt wird. Der Bund fördert Cool Silicon mit 40 Millionen Euro. Mit der gleichen Summe beteiligt sich die Industrie, Sachsen unterstützt das Vorhaben mit 30 Millionen Euro.
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