| Smartphones führen documenta-Besucher zur Kunst |
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| Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 05:47 Uhr | ||
Kassel/Berlin (dpa) - Die internationale Kunstausstellung documenta 13 in Kassel setzt im kommenden Jahr auf eine Smartphone-App: Ein Programm für internetfähige Mobiltelefone soll Besuchern den Weg zu den Kunstwerken weisen. Die Zahl der Ausstellungsorte sei diesmal so zahlreich wie nie, kündigte die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev am Dienstag in Berlin an. Die App solle Orientierung geben, aber auch zusätzliche Informationen zu den ausgestellten Werken anbieten - und so das Kunsterlebnis vertiefen. «Es ermöglicht einen lohnenden Besuch einer augenscheinlich verstreuten Ausstellung», sagte Christov-Bakargiev.
Besucher könnten sich die App auf ihr Smartphone laden oder Leihgeräte benutzen. Finanziert wird das Programm vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband, einem der Hauptsponsoren der documenta. Die weltgrößte Schau zeitgenössischer Kunst beginnt am 9. Juni. Sie findet alle fünf Jahre in Kassel statt und dauert 100 Tage.
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