| 100 000 Besucher in «Manufaktur der Träume» |
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| Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 05:47 Uhr | ||
Annaberg-Buchholz (dpa/sn) - Die vor gut einem Jahr eröffnete «Manufaktur der Träume» in Annaberg-Buchholz übertrifft bislang die Erwartungen. Am Dienstag wurde der 100 000. Besucher begrüßt, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Ursprünglich hatte sich die Erzgebirgsstadt jährlich 70 000 Manufaktur-Gäste erhofft. Die Besucher kamen bislang nicht nur aus Deutschland und Europa, sondern auch aus Australien, Israel, Taiwan, Japan, Peru und den USA.
Am 29. Oktober 2010 war die Manufaktur mit einer der weltweit umfangreichsten Privatsammlungen erzgebirgischer Volkskunst eröffnet worden. Zu verdanken hat Annaberg-Buchholz das der Mäzenin Erika Pohl-Ströher, die der Stadt ihre in mehreren Jahrzehnten aufgebaute Kollektion für zunächst 25 Jahre übertragen hat. Präsentiert wird neben Spielzeug aller Art auch Weihnachtsbrauchtum des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter Pyramiden, Räuchermänner und Nussknacker.
Pohl-Ströher lebt heute in der Schweiz. Ihre Familie stammte aus dem Erzgebirge. Sie selbst verbrachte ihre Kindheit im benachbarten Vogtland, bis die Unternehmerfamilie nach dem Zweiten Weltkrieg Richtung Hessen flüchtete. In den 80er Jahren entdeckte Pohl-Ströher ihre erzgebirgischen Wurzeln wieder und wurde auf Auktionen und in Geschäften aktiv.
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