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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Land zahlt nicht für Freilichtmuseum Heuneburg PDF Drucken E-Mail
Freitag, 16. Dezember 2011 um 05:18 Uhr

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Herbertingen (dpa/lsw) - Das Freilichtmuseum Heuneburg, das Überreste der ältesten Stadt nördlich der Alpen zeigt, kann nicht mit laufenden finanziellen Zuschüssen durch das Land rechnen. Das Land werde wie vereinbart noch ein historisches Stadttor für die Besucher zugänglich machen. Für die laufenden Kosten des Museums müssten aber Akteure aus der Region aufkommen, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Donnerstag und bestätigte einen SWR-Bericht. Die Gemeinde Herbertingen (Kreis Sigmaringen) denkt nun darüber nach, das Freilichtmuseum nur noch in der Hochsaison im Sommer zu öffnen. «Die 250 000 Euro, die der Betrieb kostet, können wir einfach nicht mehr ausgeben», sagte Bürgermeister Michael Schrenk.

 

Der keltische Fürstensitz Heuneburg gilt als älteste Stadt nördlich der Alpen. Mit 5000 oder sogar 10 000 Einwohnern war sie für damalige Verhältnisse wohl eine wahre Metropole. In diesem Jahr haben 30 000 Besucher das Freilichtmuseum besucht.

 

«Für uns ist die Entscheidung des Landes sehr ernüchternd», sagte Schrenk. «Bei der Bedeutung, die die Heuneburg hat, sollte man uns mit den laufenden Kosten nicht alleine stehen lassen.» Das Finanzministerium hingegen verweist darauf, dass das Land einen Schutzbau für das rund 2600 Jahre alte Stadttor aus Kalkstein errichten will. «Damit geht das Land erheblich in Vorleistung», sagte ein Ministeriumssprecher. Der rund 250 000 Euro teure Schutzbau ist eine Voraussetzung dafür, dass das Tor wieder freigelegt und den Besuchern zugänglich gemacht werden kann.

 

 

www.heuneburg.de

 



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