994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Marmorboden im Neuen Palais bekommt Besucherbrücke Von Georg-Stefan Russew, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 21. Dezember 2011 um 05:09 Uhr

Share

 

Seit 2008 war der größte Saal im Neuen Palais im Park Sanssouci für Besucher gesperrt - Einsturzgefahr. Zum 300. Geburtstag des «Alten Fritz» geht es nun auf einer Plexiglasbrücke quer durch den teils renovierten Marmorsaal.

 

Potsdam (dpa/bb) - Der mit kunstvollen Intarsien geschmückte Fußboden im Marmorsaal des Neuen Palais im Park von Potsdam-Sanssouci bleibt den Besuchern seit Jahren verborgen. Pünktlich zum 300. Geburtstag des «Alten Fritz» ist er ab April 2012 wieder zu besichtigen. Auf einer Plexiglasbrücke soll der 90 Tonnen schwere Boden in dem 600 Quadratmeter großen Saal wieder begehbar sein, sagte der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), Hartmut Dorgerloh, am Montag in Potsdam. Im Februar 2008 musste der Boden gesperrt werden, weil durchgefaulte Holzträger gefunden wurden und die Decke nicht mehr tragfähig war. Die Sanierung dauert noch einige Jahre.

 

Der Marmorfußboden, der wie ein ornamentaler Teppich wirkt und zu den herausragenden Beispielen des friderizianischen Rokoko zählt, ist das größte Einzelkunstwerk der Stiftung. «Friedrich II. ist beim Bau des Schlosses ein großes Risiko eingegangen», betonte Dorgerloh. Alles habe 1763 schnell, schnell gehen müssen. Als Konjunkturpaket nach dem Siebenjährigen Krieg habe Friedrich II. das Palais errichten lassen, erläuterte der SPSG-Chef.

 

Außerdem wurde der Marmor auf einer unebenen Decke verlegt und erst im Anschluss geschliffen. Dabei drang auch noch Wasser ins Gebälk. Zudem sind 19 Meter lange Trägerbalken eingezogen worden, die nur rund zwei Jahre Zeit hatten zu trocknen. «Normal wären aber bis zu zehn Jahre gewesen», erklärte der Chef der SPSG-Natursteinsanierung, Stefan Klappenbach.

 

Schon zehn Jahre nach der Eröffnung um 1780 musste der komplette Saal generalüberholt werden; 20 Jahre darauf noch einmal. Viele der 128 Balken hätten nachgegeben, schildern die Vertreter der Stiftung. Die Holzbalken seien weich wie Wackelpudding gewesen. «Solche Schwingungen sind natürlich Gift für den kunstvoll gestalteten Boden», so Klappenbach. Die direkte Folge hiervon: Risse im Marmor - verteilt über jeden Zentimeter der 600 Quadratmeter.

 

In den vergangenen zwei Jahren sind Architekten der Holz- und Marmorkonstruktion mit Kameras zu Leibe gerückt. «Wir haben in jede Öffnung geschaut. Danach konnten wir einen genauen Sanierungsplan erstellen und haben dann auch gleich losgelegt», sagte Architektin Heike Zeymer. Hierfür steht ein Budget von 4,4 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Balken wurden ausgetauscht; Naturstein wurde aus Florenz besorgt; erste Marmorareale wurden materialauthentisch kunstvoll wiederhergestellt. «Das ist nicht wirklich einfach, denn hier wurden zehn Natursteinarten in verschiedenen Farbnuancen verbaut», berichtete Klappenbach. Von Woche zu Woche wachse das wiederhergestellte Marmormosaik. Zur «Friederrisiko»-Ausstellung sei der Saal natürlich noch nicht fertig. «Wir brauchen noch bis 2017.»

 

Die Besucher können sich aber dennoch den Raum anschauen. «Aus Sicherheitsgründen führen wir sie über eine Brücke aus Plexiglas. So können sie alles sehen und haben sogar einen leicht erhöhten Blick», so Klappenbach.

 

 

http://www.einquartgeschichte.de

 



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.