| Wowereit fordert Lösung für Sammlung Pietzsch |
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| Freitag, 23. Dezember 2011 um 05:36 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Berlins Regierender Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit (SPD) hat an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz appelliert, eine Präsentationsmöglichkeit für die berühmte Sammlung Pietzsch zu schaffen. «Das Land Berlin hat diese großartige Schenkung zugesagt bekommen. Jetzt ist es an der Stiftung, dies auch umzusetzen», sagte Wowereit in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
Die auf etwa 120 Millionen Euro geschätzte Sammlung mit etwa 150 Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen gilt als eine der weltweit wichtigsten Sammlungen der Klassischen Moderne. Das Ehepaar Ulla und Heiner Pietzsch (81) hat sie im vergangenen Jahr dem Land Berlin geschenkt. Bedingung: Sie darf nicht im Archiv verschwinden, sondern muss als Dauerleihgabe von der Preußen-Stiftung gezeigt werden.
Wowereit sagte, die Sammlung sei eine wunderbare Ergänzung zu den Beständen der Neuen Nationalgalerie. Bei einem Umzug der Gemäldegalerie auf die Museumsinsel könne das schon lange geplante Museum des 20. Jahrhunderts am Berliner Kulturforum entstehen. «Das wäre eine gute Möglichkeit, die Sammlung Pietzsch unseren Vereinbarungen gemäß zu zeigen.»
Kern der Kollektion sind hochkarätige Werke des Surrealismus und des Abstrakten Expressionismus - darunter Arbeiten von Max Ernst, René Magritte, Joan Miró, Salvador Dalí, Jackson Pollock und Mark Rothko. Die Ausstellung «Bilderträume» mit einer Auswahl des Bestands in der Neuen Nationalgalerie hatte 2009 fast 200 000 Besucher angezogen.
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