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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Parzinger: Auf Sponsoren-Suche für das Bode-Museum Gespräch: Nada Weigelt, dpa PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 27. Dezember 2011 um 06:07 Uhr

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Mit der Sammlung Pietzsch bekommt Berlin eine der wichtigsten Privatsammlungen der Klassischen Moderne. Bedingung: Sie muss auch gezeigt werden. Einen Plan dafür gibt es, aber (noch) kein Geld.

 

Berlin (dpa) - Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist nach den Worten ihres Präsidenten auf der Suche nach privaten Sponsoren für die geplante Erweiterung des Bode-Museums auf der Berliner Museumsinsel. «Wir sind dabei, Kontakte zu knüpfen und zu sondieren, wie ein privates Engagement aussehen könnte», sagte Hermann Parzinger der Nachrichtenagentur dpa. Namen nannte er nicht.

 

Der Bau wäre Voraussetzung, damit das von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) angemahnte Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin entstehen könnte. Laut Parzinger ist dafür eine Rochade zwischen verschiedenen Häusern geplant. Danach würden die Alten Meister aus der Gemäldegalerie am Kulturforum in den Neubau gegenüber dem Bode-Museum ziehen. Die frei werdende Gemäldegalerie könnte nach einem Umbau die Kunst des 20. Jahrhunderts aufnehmen.

 

Die Preußen-Stiftung hält laut Parzinger deshalb an den Plänen fest, einen Erweiterungsbau für das Bode-Museum zu schaffen. Das Projekt solle in den kommenden Jahren mit Nachdruck weiterverfolgt werden, sagte er. «Die erfolgreiche Ausstellung "Gesichter der Renaissance" hat gezeigt, wie man Malerei und Skulptur und andere Kunstgattungen heute in einen Dialog bringen muss. In diese Richtung wollen wir das Bode-Museum weiterentwickeln.»

 

In dem dann möglichen Museum des 20. Jahrhunderts sollen die Bestände der Neuen Nationalgalerie mit der Sammlung Pietzsch und den herausragenden Werken der Sammlung Marx vereint werden. «Damit hätte Berlin auch im weltweiten Vergleich eines der ganz großen Häuser zur Kunst des 20. Jahrhunderts mit einer unglaublichen Sammlung von Brücke bis Beuys - welch ein Blick auf die Kunst der letzten 100 Jahre.»

 

Die Sammlung des Ehepaars Ulla und Heiner Pietzsch (81), eine der international wichtigsten Privatsammlungen der Klassischen Moderne, ist Berlin als Geschenk zugesagt. Voraussetzung ist nach dem Willen der Stifter jedoch, dass sie tatsächlich gezeigt wird und nicht im Archiv verschwindet.

 

Die Sammlung Marx mit Werken von Beuys bis Warhol ist derzeit als Dauerleihgabe im Hamburger Bahnhof untergebracht. «Wir müssen diese Sammlungen dauerhaft in Berlin halten», sagte Parzinger. «Und dies können wir nur, wenn wir dafür auch einen angemessenen Ort schaffen.»

 

Die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz werden vom Bund finanziert. Sein Haus fühle sich aber verpflichtet, auch nach möglichen privaten Geldgebern für das Bode-Museum zu suchen, sagte er.

 

Kern der Kollektion Pietzsch sind hochkarätige Werke des Surrealismus und des Abstrakten Expressionismus - darunter Arbeiten von Max Ernst, René Magritte, Joan Miró, Salvador Dalí, Jackson Pollock und Mark Rothko. Die Ausstellung «Bilderträume» mit einer Auswahl des Bestands in der Neuen Nationalgalerie zog im Jahr 2009 fast 200 000 Besucher an.

 



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