| Stichwort: Die Kasseler «Weltkunstausstellung» documenta |
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| Dienstag, 27. Dezember 2011 um 06:07 Uhr | ||
Kassel (dpa) - Die documenta in Kassel gilt als eine der wichtigsten Kunstausstellungen der Welt. Sie fasst nicht nur aktuelle Tendenzen moderner Kunst zusammen, sondern ist auch ein Ort für neue Ausstellungskonzepte. Das «Museum der 100 Tage» wurde 1955 von dem Maler und Kunstprofessor Arnold Bode begründet und war als Beiprogramm zur Bundesgartenschau gedacht. Bode wollte die von den Nationalsozialisten als entartet geächteten Kunst zeigen.
Wegen ihres großen Erfolgs wurde die Ausstellung zunächst im Vierjahresrhythmus wiederholt. Zählte die erste Schau 130 000 Besucher, steigerte sich die Zahl kontinuierlich auf zuletzt 754 000 bei der 12. Ausgabe im Jahr 2007. Mit der «d5» im Sommer 1972 wurde die Schau politischer und zeigte sich nur noch alle fünf Jahre, zudem änderte sie ihr Konzept: Seitdem hat jede Schau einen neuen Chef, der über große Freiheiten verfügt. Bei der documenta (13) ist es die US-Amerikanerin Carolyn Christov-Bakargiev.
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