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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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NRW-Museen feiern 2012 den Expressionismus Von Dorothea Hülsmeier, dpa PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 27. Dezember 2011 um 06:07 Uhr

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Große Museen in Nordrhein-Westfalen feiern 2012 den Expressionismus. Vor 100 Jahren erreichte die Kunst der Avantgarde in Deutschland einen Höhepunkt. Auch kleinere Häuser präsentieren große Kunst - von Rosemarie Trockel bis Niki de Saint Phalle.

 

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Kunstjahr 2012 steht in Nordrhein-Westfalen im Zeichen der Farbkraft der Expressionisten. Gleich mehrere namhafte Museen widmen der Avantgarde des beginnenden 20. Jahrhunderts große Ausstellungen - und beleuchten den Einzug der Moderne aus ganz verschiedenen Perspektiven.

 

Ein Höhepunkt dürfte die Schau «Im Farbrausch - Munch, Matisse und die Expressionisten» im Museum Folkwang in Essen werden. Ab 29. September werden dort die «Fauves», die «Wilden» der französischen Kunst wie Matisse und Derain dem Norweger Edvard Munch sowie Expressionisten in Deutschland wie Kirchner, Pechstein, Jawlensky, Kandinsky und Marc gegenübergestellt.

 

Ihre Vorbilder fanden die avantgardistischen Maler nicht nur in Frankreich, sondern auch bei alten Meistern, etwa bei El Greco. Der Begegnung der Moderne mit dem vor rund 400 Jahren gestorbenen El Greco widmet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf eine Schau. Ab Ende April präsentiert das Haus eine Auswahl von etwa 40 Werken El Grecos zusammen mit rund 100 Bildern von Künstlern der Moderne von Cézanne über Picasso und Delaunay bis zu Beckmann, Macke und Marc.

 

Nicht nur im Almanach des «Blauen Reiters» wurde El Greco zitiert, sondern auch in der wegweisenden Kölner Sonderbundausstellung 1912. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln rekonstruiert 100 Jahre später diese wohl wichtigste Präsentation europäischer Moderne in Deutschland mit Werken von Cézanne, Gauguin, Kandinsky, Macke, Marc, Matisse, Munch, Nolde, Picasso, Schiele und van Gogh.

 

Ebenfalls 1912 eröffnete Herwarth Walden in Berlin die Galerie «Der Sturm», die eine zentrale Rolle für die Verbreitung des Expressionismus spielte. Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal widmet der Galerie 100 Jahre nach ihrer Gründung die Ausstellung: «Der Sturm. Zentrum der Avantgarde». Das Duisburger Wilhelm-Lehmbruck-Museum präsentiert ab Mitte November den Einzelgänger Otto Mueller, der zeitweise Mitglied der Künstlergruppe «Die Brücke» war.

 

Passend zu El Greco (ca. 1541-1614) wirft das Von der Heydt-Museum einen Blick auf seinen Zeitgenossen Peter Paul Rubens (1577-1640). Die Schau will zeigen, dass Politik und Kunst bei dem Meister der üppigen barocken Formen zusammenflossen (ab 16. Oktober). Das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum präsentiert den Holländer Cornelis Pietersz. Bega (1631/32-1664), der als Meister der Genremalerei galt (ab 15. März).

 

Natürlich bekommt auch die zeitgenössische Kunst quer durch NRW ein Forum. Das Museum Morsbroich in Leverkusen hat mit Rosemarie Trockel den Shootingstar der Kunstszene im Programm. Zusammen mit Paloma Varga Weisz konzipiert die für ihre Strickbilder bekannte Trockel ab 17. Juni eine gemeinsame Schau.

 

Neue Arbeiten des Düsseldorfer Fotokünstlers Andreas Gursky zeigt das Museum Kunstpalast ab September. Das Kölner Museum Ludwig präsentiert den amerikanischen Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg (ab 23. Juni). Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen widmet Bridget Riley eine Schau (ab 1. Juli), das Museum Küppersmühle in Duisburg zeigt Arbeiten des dänischen Künstlers und Geologen Per Kirkeby (ab 16. März).

 

Einen außergewöhnlichen Blick auf Kunst wirft die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit der Schau «Fresh widow (sic!)- Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp» (ab 31. März). Ende September präsentiert die Landesgalerie außerdem erstmals ihre insgesamt 100 Werke von Paul Klee. Das Max-Ernst-Museum Brühl beleuchtet das Werk von Niki de Saint Phalle (1930-2002), der Erschafferin der bunten «Nanas».

 

 

www.folkwang-im-farbenrausch.de

www.der-sturm-ausstellung.de

 



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