| Gespräch zu Schloss-Skulpturen 2012 |
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| Dienstag, 27. Dezember 2011 um 06:07 Uhr | ||
Potsdam/Berlin (dpa/bb) - Die Zukunft von acht Skulpturen auf dem Hauptgebäude der Berliner Humboldt-Universität ist weiter ungeklärt. Ob die Frauen- und Männer-Figuren im Zuge des Wiederaufbaus des Potsdamer Schlosses wieder an ihren historischen Ort zurückgeführt werden können, soll im kommenden Jahr besprochen werden. Das geht aus einer Antwort von Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke) auf eine parlamentarische Anfrage hervor.
Im ersten Quartal 2012 will die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) als Eigentümerin demnach mit den zuständigen Berliner Stellen, dem Landesdenkmalamt Berlin und der Humboldt-Universität über eine Lösung für die notwendige Konservierung beraten. Außerdem soll die Möglichkeit einer Aufstellung auf dem Landtagsneubau erörtert werden. Eine Entscheidung könne nicht ohne das Land Berlin getroffen werden, da die SPSG eine gemeinsame Stiftung beider Länder ist.
Die Skulpturen aus dem 18. Jahrhundert zieren seit 1966 als Leihgaben die Dächer des Ost- und Westflügels des Universitäts-Hauptgebäude. Das einstige Schloss war nach einem Angriff britischer Bomber am 13. April 1945 in Brand geraten. 1959 hatte die SED die Ruine abreißen lassen. Derzeit wird das Schloss in Potsdams Stadtmitte wieder aufgebaut.
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