| Eisenacher Museum erhält Herzogin-Bild |
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| Freitag, 30. Dezember 2011 um 06:13 Uhr | ||
Eisenach (dpa/th) - Das Museum Eisenach hat das Bildnis der Herzogin Anna Sophie Charlotte von Sachsen-Eisenach aus dem Jahr 1742 als Dauerleihgabe erhalten. Das 143 mal 116 Zentimeter große Ölgemälde ist eine Leihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung, die es im November auf einer Auktion beim Kunsthaus Lempertz in Köln ersteigern konnte. Das Barockgemälde der Porträtmalerin Anna Rosina Lisiewska bereichere seit Donnerstag die Gemäldesammlung im Stadtschloss, teilte die Stadt Eisenach mit. Auf dem Bild ist die Fürstin in Witwentracht zu sehen. Ihre Hand ruht auf einer Krone, die auf einem Kissen platziert ist. Diese Pose weise auf den hohen Rang der Herzogin Anna Sophie Charlotte (1706-1751) hin.
Sie war die Frau von Herzog Wilhelm Heinrich von Sachsen-Eisenach, der bereist 1741 gestorben war. Ihre Ehe war kinderlos. Die Herzogin-Witwe lebte fortan bis zu ihrem Tod auf ihrem Witwensitz Schloss Sangerhausen.
Die Malerin Lisiewska entstammte einer Berliner Künstlerfamilie und heiratete den preußischen Hofmaler David Matthieu. Sie war Hofmalerin der Fürsten von Anhalt-Zerbst, später der Herzöge von Braunschweig sowie Ehrenmitglied der Dresdner Kunstakademie. In Weimar ist von ihr ein Bildnis der Herzogin Anna Amalia mit Erbprinz Carl August und Prinz Friedrich Ferdinand Konstantin zu sehen.
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