| Erste Urteile im Prozess um Giacometti-Fälschungen |
|
|
|
| Dienstag, 01. Februar 2011 um 07:00 Uhr | ||
Stuttgart (dpa) - Im Stuttgarter Mammut-Prozess um gefälschte Giacometti-Skulpturen werden an diesem Donnerstag die ersten Urteile gefällt. Drei der fünf Angeklagten hätten ihre Mittäterschaft eingeräumt, ihre Verfahren seien abgetrennt worden und könnten daher beendet werden, berichtete das Landgericht Stuttgart auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Der Prozess gegen die beiden mutmaßlichen Haupttäter - einen Mainzer Kunsthändler und seinen Komplizen - laufe wie geplant weiter.
Als Drahtzieher gilt der Mainzer Kunsthändler, der Anfang 2010 wegen Betrugs mit Fälschungen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti (1901-1966) zu fast drei Jahren Haft verurteilt worden war. In der neuen Anklage wird ihm vorgeworfen, seit 2003 eine Vielzahl von Fälschungen für insgesamt neun Millionen Euro verkauft zu haben. Im August 2009 war in Mainz ein geheimes Lager mit rund 1000 gefälschten Bronzen des Schweizer Bildhauers ausgehoben worden.
|
























































