| Höchst empfindlich - Staatsgalerie tauscht Dürer-Kunst aus |
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| Dienstag, 01. Februar 2011 um 07:00 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Schutz für eine sensationelle Leihgabe: Die Staatsgalerie Stuttgart tauscht zur Halbzeit ihrer Holbein-Ausstellung vier Dürer-Zeichnungen vorzeitig aus. Von den acht bei der Albertina in Wien entliehenen Zeichnungen zu Dürers «Grüner Passion» mit Szenen der Leidensgeschichte Christi dürfen aus konservatorischen Gründen jeweils nur vier gleichzeitig gezeigt werden, teilte das Museum am Montag mit. Die «Kreuztragung Christi», die «Kreuzannagelung Christi», «Christus am Kreuz» und die «Kreuzabnahme» werden somit am 6. Februar abgehängt und bis zum Ausstellungsende durch die vier anderen Zeichnungen der Serie ersetzt. Die Albertina meint es mit dem Schutz der Blätter ernst: Die «Grüne Passion» gibt sie nur alle 25 Jahre aus der Hand.
Noch bis 20. März zeigt die Staatsgalerie die «Graue Passion» des Augsburger Malers Hans Holbein d.Ä. (um 1465 - um 1524) in einer Ausstellung. Holbeins zwölf Meisterwerke zählen zu den Hauptwerken spätgotischer Malerei in Deutschland. Sie entstanden vor mehr als 510 Jahren. Laut Staatsgalerie ist das Werk Holbeins seit mehr als 40 Jahren nicht mehr so umfassend gewürdigt worden. Die Staatsgalerie hat die «Graue Passion» vor sieben Jahren für 13 Millionen Euro gekauft, damit zählt sie zu den bislang teuersten Ankäufen in der Geschichte des Hauses.
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