| Kunstsammlung erinnert mit Porzellan an Stifter |
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| Mittwoch, 02. Februar 2011 um 06:41 Uhr | ||
Neubrandenburg/Meissen (dpa/mv) - Die Kunstsammlung Neubrandenburg erinnert mit ihrer ersten Ausstellung 2011 an einen ihrer beiden wichtigsten Stifter. «Damit soll ab Donnerstag der Neubrandenburger Kunstsammler August Schmidt (1825-191) geehrt werden», sagte die Sprecherin der Kunstsammlung, Elke Pretzel, am Dienstag. Unter dem Motto «August Schmidt und Meissen» werden 22 seltene Porzellanfiguren und 44 Entwurfs- und Modellzeichnungen für solche Arbeiten gezeigt, die zu einem Großteil von der Porzellanfabrik Meissen zur Verfügung gestellt werden. Schmidt hatte seine Porzellansammlung vor 100 Jahren testamentarisch der Stadt Neubrandenburg hinterlassen.
Die Neubrandenburger Kunstsammlung, die außerdem aus einer Malereisammlung von Henry Stoll (1822-1890) bestand, gilt seit 1945 als verschollen. 2006 tauchten bei archäologischen Grabungen auf dem Markt Reste der Porzellansammlung auf, die vermutlich in den letzten Kriegstagen beschädigt und verschüttet wurde. Inzwischen wurde dort eine Tiefgarage gebaut. Sieben der wiedergefundenen Meissner Porzellane sind inzwischen restauriert worden.
Die Porzellan-Ausstellung wird bis 27. März zu sehen sein. Die Neubrandenburger Kunstsammlung ist mit rund 6000 Exponaten eine der größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst im Nordosten.
www.kunstsammlung-neubrandenburg.de
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