| Kunst/ Zittauer Schau schlägt Brücke ins Rheinland |
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| Mittwoch, 02. Februar 2011 um 06:41 Uhr | ||
Zittau (dpa/sn) - Eine Brücke zwischen Ost- und Westdeutschland soll ab Samstag die neue Sonderausstellung der Städtischen Museen in Zittau schlagen. Unter dem Titel «Georg Grulich.Zittau - Düsseldorf» werden bis zum 1. Mai rund 100 Werke dieses Malers gezeigt, teilte das Museum am Dienstag mit. Den in Zittau geborenen Künstler zog es 1936 nach Düsseldorf, wo er bis zu seinem Tod 1993 arbeitete. Über viele Jahre hinweg habe er den Wiederaufbau der Rheinmetropole nach 1945 begleitet und in monumentalen Stadtbildern festgehalten. Einige der wichtigsten davon seien in der Schau zu sehen, sagt Museumsdirektor Marius Winzeler
Zu sehen ist auch ein großformatiger Wandteppich, der nach Grulichs Entwurf für den Landtag in Düsseldorf entstand. Er habe sich zudem der Landschaftmalerei gewidmet und Werke in abstrakt-geometrischem Stil geschaffen, hieß es. Sein vielfältiges Wirken spiegele wesentliche Facetten deutscher Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Die Zittauer Ausstellung entstand in Kooperation mit der Sammlung «Kunst aus NRW - Förderankäufe seit 1945» in Aachen-Kornelimünster (Nordrhein-Westfalen) und wird im Spätsommer auch dort gezeigt.
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