| 3000 Kilo Tee: Museum zeigt Teehaus von Ai Weiwei |
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| Freitag, 04. Februar 2011 um 06:35 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - 3000 Kilo Tee zu einem Haus gepresst: Das Teehaus des chinesischen Künstlers Ai Weiwei ist künftig in Berlin zu sehen. «Es duftet wunderbar», sagte Klaas Ruitenbeek, Direktor des Museums für Asiatische Kunst, am Donnerstag. «Es ist nicht nur ein visuelles Erlebnis, sondern auch ein olfaktorisches.» Fast ein Jahr lang soll das 1,80 Meter hohe Teehaus in Berlin bleiben. In der Ostasiatischen Kunstsammlung wird es erstmals nicht freistehend vor einer weißen Wand, sondern zusammen mit klassischen chinesischen Möbeln ausgestellt.
Neben einem Kaiserthron aus dem 17. Jahrhundert muss sich das Teehaus aber mitnichten verstecken. «Es besteht aus gepresstem Pu-Erh-Tee», sagte Ruitenbeek. «Das ist die kostbarste Teesorte, die es überhaupt gibt.» Zuvor wurde die Installation in Tokio, Duisburg und einer Galerie in Berlin präsentiert. In der Ostasiatischen Kunstsammlung ist es von diesem Samstag an zu sehen.
Der Künstler selbst wird bei der Ausstellungseröffnung nicht dabei sein. «Wir hoffen aber, dass er in den kommenden Monaten vorbeischaut», sagte Ruitenbeek. Zuletzt hatte Ai Weiwei in London mit einer Installation aus 100 Millionen Sonnenblumenkernen Aufsehen erregt.
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