| Kunsthalle Schirn zeigt «Surreale Dinge» |
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| Freitag, 11. Februar 2011 um 06:42 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa) - Das kleinste Objekt der großen Surrealisten-Ausstellung in der Frankfurter Schirn stammt von Picasso. Aus dem Draht einer Champagnerflasche drehte er 1938 ein Püppchen und zog ihm einen Rock aus Silberfolie an. Sein «Faun» ist eines von 180 «Surrealen Dingen», die die Schirn anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens vom 11. Februar bis zum 29. Mai ausstellt. Zu den bekanntesten Künstlern zählen Salvador Dalí, Man Ray, Alberto Giacometti, Marcel Duchamp und André Breton, der 1924 mit seinem «Surrealistischen Manifest» den Grundstein für die Bewegung legte.
Die Ausstellung kommt ganz ohne Sockel und Hauben aus: Die Kunstwerke stehen - zu Themen-Gruppen geordnet - auf stilisierten schwarzen Möbeln. Ein Raum widmet sich der Erotik - eine Peitsche aus Frauenhaar, ein Busen-Turm, eine Puppe mit einem Büstenhalter, der die Brust mit Klammern strafft. Ein Raum fängt den Humor der Surrealisten ein, die zwischen 1925 und 1945 aktiv waren. An den mit weinrotem Stoff bespannten Wänden hängen Schwarz-Weiß-Fotografien von surrealen Kunstwerken, die nicht mehr erhalten sind.
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