| Brüssel zeigt venezianische und flämische Meister |
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| Freitag, 11. Februar 2011 um 06:42 Uhr | ||
Brüssel (dpa) - Bellini, Tizian, Van Eyck: Gemälde venezianischer und flämischer Meister sind von diesem Freitag an bis zum 8. Mai im Brüsseler Palast der Schönen Künste zu sehen. Die hochkarätige Ausstellung umfasst 15 Werke aus dem Königlichen Museum der Schönen Künste in Antwerpen sowie rund 50 Gemälde aus der Accademia Carrara im italienischen Bergamo.
«Man wird sehen können, wie sich beide Schulen gegenseitig beeinflusst haben, wie sie in einen Dialog miteinander getreten sind», sagte Kurator Giovanni Villa am Donnerstag in Brüssel.
Die Ausstellung umfasst Kunstwerke aus dem 15. bis zum 18. Jahrhundert. Sie versammelt Gemälde von Jacopo Bellini, Tizian, Jan van Eyck oder Peter Paul Rubens. In einer Gegenüberstellung der Bilder soll verdeutlicht werden, wie sich die Arbeiten der verschiedenen Künstler in Ansätzen geähnelt haben.
Die Schau ist in zwölf Kapitel gegliedert, die sich Themen wie «Die Ursprünge westlicher Kunst», «Zwischen Tradition und Innovation», «Die Inspiration des Porträts» oder «Stillleben» widmen.
Zu den Höhepunkten zählen auch zwei Skulpturen der zeitgenössischen belgischen Künstlerin Berlinde de Bruyckere, die sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Vergänglichkeit und Tod auseinandersetzt. De Bruyckeres Skulpturen sind nackte, geschundene Körper, die weder Kopf noch Arme haben.
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