| Cottbus erhält 300 000 Euro für Kulturstiftung |
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| Montag, 14. Februar 2011 um 06:45 Uhr | ||
Cottbus (dpa/bb) - Die Stadt Cottbus erhält in diesem Jahr vom Land 300 000 Euro als Ausgleich für Kürzungen an der Brandenburgischen Kulturstiftung. Dieses Geld stamme aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleiches und werde zusätzlich gezahlt, teilte das Kulturministerium in Potsdam am Freitag mit. Das Finanzministerium habe der Zahlung zugestimmt.
Die Stadt hatte im vergangenen Jahr beschlossen, wegen des steigenden Schuldenberges ihren Anteil an der Stiftung um 300 000 Euro zu kürzen. Mit den Stiftungsgeldern von jährlich 18 Millionen Euro werden das Staatstheater Cottbus und das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus finanziert.
Das Land Brandenburg zahlt der 2004 gegründeten Stiftung einen Zuschuss in Höhe von 9,5 Millionen Euro pro Jahr. Die Stadt Cottbus steuert jährlich 4,7 Millionen Euro bei. Vom Land kommen weitere Gelder über die Theaterpauschale.
Für erheblichen Wirbel sorgen zurzeit Informationen über einen Vorstoß der Stadtverordneten vom vergangenen Juni. Damals hatten die Cottbuser Volksvertreter das Haushaltssicherungskonzept der Stadt beschlossen. Darin forderten sie das Land auf, die Stadt ab 2012 um 50 Prozent ihres Finanzierungsanteils an der Stiftung zu entlasten.
In jüngster Zeit gibt es warnende Stimmen, die bei einem Festhalten an der Forderung das Fortbestehen des kulturellen Flaggschiffs in der Lausitzstadt in Gefahr sehen. Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) gab bereits ein klares Bekenntnis der Stadt für den Erhalt. Das Mehrspartenhaus mit Oper, Schauspiel, Ballett sowie Philharmonischem Orchester ist das einzige Staatstheater im Land.
http://www.staatstheater-cottbus.de
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