| Moderne Galerie des Saarlandmuseums schließt für ein Jahr |
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| Montag, 14. Februar 2011 um 06:45 Uhr | ||
Saarbrücken (dpa/lrs) - Für mehr als ein Jahr schließt am (kommenden) Montag die Moderne Galerie des Saarlandmuseums ihre Pforten. Nach Fertigstellung eines vierten Pavillons und Umbauarbeiten in den alten Ausstellungsräumen soll die Galerie im Frühjahr kommenden Jahres neu eröffnet werden. Die Ausstellung von Kunst aus der Zeit zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert ist ein Zugpferd der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz.
Bei einem Tag der offenen Tür können Kunstliebhaber sich an diesem Sonntag noch mal die aktuelle Ausstellung in der Modernen Galerie ansehen und bei Führungen erläutern lassen. Während des Umbaus sind dort unter anderem einzelne Vorträge und Workshops geplant. In den anderen Häusern der Stiftung geht der Museumsbetrieb weiter.
Die Museen der Stiftung - neben den drei Häusern des Saarlandmuseums das Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Saarbrücker Stadtgalerie sowie das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen - verbuchen steigende Besucherzahlen. Mit etwa 255 000 Besuchern 2010 hat sich die vor 30 Jahren gegründete Stiftung nach eigenen Angaben auf den vorderen Rängen der bundesdeutschen Museumslandschaft positioniert.
Mit dem Um- und Neubau soll die Attraktivität der Modernen Galerie gesteigert und damit das Renommee des Museums in der Großregion aber auch bundesweit und international weiter verbessert werden. An dem vierten Pavillon wird seit August 2008 gebaut. Die ursprünglich für Anfang dieses Jahres geplante Fertigstellung wurde bereits um gut ein Jahr verschoben, die ursprünglich auf 14,5 Millionen Euro veranschlagten Baukosten inzwischen überschritten. Finanziert wird das Bauprojekt vom Land, der Stiftung und von privaten Sponsoren.
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Es wird ein hartes Jahr für alle kunstaffinen Saarländer - das schöne große Saarlandmuseum schließt vorübergehend seine Pforten, um 2012 im neuen Glanz auf die Kulturbühne Saarbrückens zurück zukehren. Was tun in der Zwischenzeit?
Saarbrücken ist trotz aller gegenteiligen Vorurteile gesegnet mit einer lebendigen Kunstszene, die sich manchmal nur ein klein wenig vor der breiten Öffentlichkeit versteckt.
Es bleibt nun ein Jahr dies in aller Ruhe abseits des Mainstreams zu entdecken. Wie etwa dieschoenstendinge.de mit ihrer Serie, die monatlich wechselnd, jungen saarländischen Nachwuchskünstlern ein Forum für Ausstellungen bietet.
Einen hoffnungsvollen Start legt die Ausstellung "conditio sine qua non" hin, sie präsentiert - klein und versteckt in St. Arnual - Objekte aus Oldtimerteilen und Acrylmalerei auf Holz, Metall und Leinwand.
Einen Besuch allemal wert. Immerhin ist der Eintritt frei. In dem Saarlandmuseum war das sonst nur Samstags so.