994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Fotograf Stefan Enders: Intensive Begegnungen in schwarz-weiß Von Anja Hübner, dpa PDF Drucken E-Mail
Montag, 14. Februar 2011 um 06:45 Uhr

Share

 

Punks, Babys und schicke Damen auf schwarz-weißen Fotografien, die sie auf Straßen ganz nah zeigen: Der Mainzer Fotograf Stefan Enders hat interessante Gesichter aus aller Welt fotografiert und daraus ein Buch gemacht.

 

Mainz (dpa/lrs) - Ein Mann läuft durch eine Seitenstraße in Kubas Hauptstadt Havanna. Er trägt graue Haare, einen grauen Bart und eine große Sonnenbrille auf der Nase. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen schaut er nach links, direkt in die Kamera von Stefan Enders.

 

Das Foto ist eines von 57 Bildern im Fotoband «Frontal». «Es ist wie alle meine Bilder im Vorübergehen entstanden», sagt Enders. Der 52-Jährige ist Fotograf in Mainz und Köln und Professor für Fotografie an der Fachhochschule Mainz. 15 Jahre lang ist Enders immer wieder auf große Reisen gegangen, war unter anderem in Kuba, Mexiko, Israel und Burma, hat dort Menschen auf der Straße fotografiert. «Ich finde es interessant, spannende Menschen abzubilden, die sich aus der Alltäglichkeit herausheben.» So ist ein Buch voller schwarz-weißer Fotografien mit authentischen Porträts entstanden.

 

Wie das Foto des Kubaners mit der Sonnenbrille. «Wie immer ein glücklicher Zufall», betont Enders. Denn auf der Suche nach Motiven lässt sich der Fotograf durch die Straßen der Städte treiben. «Ich stehe mitten im pulsierenden Leben und reagiere auf das, was kommt.» Als der alte Mann in einer kleinen Seitenstraße in Havanna auf Enders zukam, hat er blitzschnell die Kamera gezückt - und mit einem Spezialapparat, einer umgebauten russischen Panoramakamera, dieses Foto geschossen.

 

«Ich bin bis auf etwa eine halbe Armlänge an den Mann herangetreten und habe von Brusthöhe aus geknipst.» Durch den Sucher schaut Enders bei der Arbeit fast nie. Denn es gehe ihm um den «intensiven Moment der Begegnung mit den Menschen». Seine fotografische Erfahrung lässt ihn abschätzen, wie er die Kamera halten muss, um einen bestimmten Bildausschnitt zu erhalten.

 

Auf diese Weise sind unzählige Fotos entstanden, die sich durch eine besondere Nähe auszeichnen. Die Mimik der Menschen aus unterschiedlichen Welten und Kontexten ist klar zu erkennen. Da sind zwei schicke Damen auf der Düsseldorfer Prachtmeile «Kö», die behangen mit Perlenschmuck und ernsthaften Mienen einen Einkaufsbummel machen. Da sind schrille junge Männer mit hoch gegelten Haaren in einer Fußgängerzone von Istanbul. Oder da ist eine Dame in Israel mit Zigarette im Mundwinkel und einer Umhängetasche mit Elvis-Presley-Aufdruck über der Schulter.

 

«Das sind alles meine Kinder», sagt Enders. Ihnen zollt er Respekt, denn sein Buch beginnt mit einer Widmung: «All den Unbekannten - den flüchtigen Begegnungen gewidmet». Dass es zu rechtlichen Problemen durch die Veröffentlichung der Fotos kommen wird, glaubt Enders nicht. «Ich baue darauf, dass das Recht der Kunst hier höher steht als das Persönlichkeitsrecht.» Viele der Fotografierten hätten nicht bemerkt, dass sie im Gewusel auf der Straße fotografiert worden seien, nur wenige hätten irritiert geschaut oder ihn angesprochen. «Meist habe ich ihnen dann gesagt, dass sie einfach gut aussehen und ihnen vermittelt, dass ich sie faszinierend finde.» Er hoffe, dass sie sich geehrt fühlen, falls sie sich auf einem der Fotos in seinem Buch entdeckten.

 

Wenn Enders von einer Reise zurückkehrt, geht er für einige Stunden in eine Dunkelkammer, um seine Fotos zu entwickeln. «Das ist immer ein besonders spannender Moment», erklärt er. Einige Fotos seien unbrauchbar, andere jedoch ein «wunderbares Geschenk». Wie im Fall des alten Mannes in Havanna: Neben seinem Gesicht entdeckte Enders ein Plakat von Che Guevara an der Häuserwand.

 

 

http://www.stefanenders.de/

 



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.