| Aquarell-Ausstellung in der Tate Britain |
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| Donnerstag, 17. Februar 2011 um 06:35 Uhr | ||
London (dpa) - Wie britisch und wie alt ist die Aquarell-Kunst? Diese Frage stellt die Tate Britain in einer Ausstellung bis zum 21. August. Unter dem simplen Titel «Watercolour» will die Ausstellungsstätte beweisen, dass die Aquarell-Malerei nicht nur eine englische Kunstform war, die im 18. und 19. Jahrhundert ihre Blütezeit hatte. Anhand von mehr als 200 Werken, die eine Zeitspanne von 800 Jahren umfassen, wird die historische Entwicklung der Aquarallkunst aufgezeigt.
Das früheste Werk von einem unbekannten Künstler über das Leben von St. Cuthberth stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Eine weitere Überraschung bietet ein Landschafts-Aquarell des eher als Porträt-Maler berühmten flämischen Meisters Anthony van Dyck von etwa 1635. Ein Feigenbaum-Aquarell des französischen Malers Jacques le Moyne de Morgues stammt ungefähr aus dem Jahr 1585. Um die Ursprünge der Aquarell-Malerei aufzuzeigen, präsentiert die Tate auch eine Reihe botanischer, zoologischer und topografischer Zeichnungen, sowie eine Auswahl von Porträt-Miniaturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
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