| Große Schiele-Porträt-Schau in Wien |
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| Donnerstag, 17. Februar 2011 um 06:35 Uhr | ||
Wien (dpa) - Bekannt ist der österreichische Maler Egon Schiele (1890-1918) vor allem für seine verstörenden Frauenakte, eine Schau in Wien stellt nun seine Porträts und Selbstporträts in den Mittelpunkt. Das Belvedere zeigt ab Donnerstag bis zum 13. Juni rund 95 Werke des Künstlers an der Grenze zwischen Jugendstil und Expressionismus. Viele davon sind Leihgaben, die nur selten öffentlich zu sehen sind.
«Fast ein Drittel seiner Ölgemälde befassen sich mit Porträts. Es ist unglaublich, dass es bis heute keine Museumsausstellung zu diesem Thema gab», sagte Belvedere-Chefin Agnes Husslein-Arco nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die chronologisch aufgebaute Schau zeigt die künstlerische Entwicklung Schieles von seiner Jugend an bis zum Höhepunkt seiner Schaffensphase. Mittelpunkt sind seine Selbstporträts, die ihn in verschiedenen Rollen zeigen.
Schiele folge in seinen Werken den Entwicklungen der Psychoanalyse und versuche die seelischen Befindlichkeiten seiner Modelle sichtbar zu machen, erläutert das Belvedere: «Wie die zahlreichen Selbstporträts zeigen, begann der Künstler die Erforschung des Seelenlebens bei der eigenen Person.»
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