| Mittel für zeitgenössische Kunst bleiben ungekürzt |
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| Freitag, 18. Februar 2011 um 06:43 Uhr | ||
Bonn/Berlin (dpa) - Die Bundesmittel für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst bleiben unangetastet. Anderslautende Berichte seien frei erfunden, sagte ein Sprecher von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) am Donnerstag auf Anfrage. Auch die Bundeskunsthalle in Bonn wies solche Berichte als falsch zurück. In Medienberichten hatte es geheißen, die Kürzung der Mittel habe für die Bundeskunsthalle zur Folge, dass sämtliche Ausstellungen zur Gegenwartskunst bis auf weiteres gestrichen würden. Darunter sei auch eine für Juni geplante Retrospektive mit der Kölner Künstlerin Rosemarie Trockel.
Diese Behauptung treffe nicht zu, teilte die Bundeskunsthalle mit. Die mit Trockel geplante Retrospektive werde lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Zahlreiche andere Projekte beanspruchten derzeit Trockels volle Zeit und würden eine umfassende Retrospektive zum jetzigen Zeitpunkt erschweren. In diesem Jahr werde es Ausstellungen zur Gegenwartskunst geben, so etwa zu Heinz Mack und den «20. Bundeswettbewerb - Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus». Für 2012 seien ebenfalls Ausstellungen zur Gegenwartskunst in Planung.
Die Förderung seitens des Bundes für die Bundeskunsthalle bleibe in gleicher Höhe bestehen wie bisher, hieß es in der Erklärung des Bonner Hauses weiter. Die Kunst und Ausstellungshalle sei in ihrer Programmplanung autonom und stimme ihre Planungen mit dem international besetzten Programmrat ab. Der Bund greife in die Programm-Entscheidungen der als GmbH geführten Institution nicht ein.
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