| Erstes Projekt mit Sammlung Falckenberg in Hamburg |
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| Montag, 21. Februar 2011 um 06:50 Uhr | ||
Hamburg (dpa) - Das Zusammenspiel zwischen den Hamburger Deichtorhallen und der Sammlung Falckenberg geht in die erste Runde. Mit «Captain Pamphile» startete am Freitag das erste gemeinsame Ausstellungsprojekt in der Hansestadt. «Ein neues Kapitel der Kunstpräsentation beginnt», sagte Kultursenator Reinhard Stuth (CDU).
Im August 2010 schloss die Stadt mit dem Hamburger Kunstliebhaber Harald Falckenberg einen Vertrag, der die Sammlung mit mehr als 2000 Werken als Dauerleihgabe für die Deichtorhallen für 13 Jahre vorsieht. Die preisgekrönte Sammlung Falckenberg umfasst Werke der Kunst der Moderne und der zeitgenössischen Kunst.
«Ich bin froh, dass die Arbeit jetzt endlich losgeht», sagte Falckenberg, einer der wichtigsten Sammler in Deutschland. Am Ende werde sich die Kooperation nur dann auszahlen, wenn sie ein künstlerisch wie kulturell erfolgreiches Programm biete.
«Die Deichtorhallen werden ihr Potenzial jetzt besser ausschöpfen können», sagte Deichtorhallen-Intendant Dirk Luckow. «In Zukunft werden wir einen Schritt näherkommen an internationale Schauplätze wie die Tate Modern in London oder das Palais de Tokyo in Paris».
Für 2011 sind fünf Ausstellungen geplant. Den Anfang macht die Schau «Captain Pamphile». Dafür haben 63 junge Künstler den gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas in mehr als 100 Werken zu einem «Bildroman» umgesetzt. Im Mai treffen dann zwei starke Frauen aufeinander: Erstmals in Deutschland werden die erotischen Malerei-Foto-Kombinationen der US-Künstlerin Marilyn Minter umfangreich gezeigt. Den Kontrast dazu stellen ernste Werke der 2009 gestorbenen deutschen Konzeptkünstlerin Hanne Darboven dar.
http://www.sammlung-falckenberg.de
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