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Donnerstag, 03. November 2011 um 05:24 Uhr |
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Bernau (dpa/bb) - Der Stadtpark von Bernau (Barnim) ist zum Skulpturenpark geworden. Im Rahmen des Bildhauersymposiums «Steine ohne Grenzen» sind laut einem Bericht der «Märkischen Oderzeitung» (Donnerstag) acht Objekte entstanden, die zur Eröffnung auch von den Künstlern selbst vorgestellt wurden. Mit dem Projekt wird eine Idee zur Völkerverständigung des Bildhauers Otto Freundlich aus den 1920er-Jahren fortgesetzt. Freundlich wurde später von den Nazis im KZ ermordet. Der Künstler entwarf damals eine «Straße der Skulpturen von Paris bis Moskau». In Hobrechtsfelde nördlich von Berlin wurde bereits 2001 eine Skulpturenlinie angelegt.
An dem Symposium waren auch sechs Schüler beteiligt, die eine dreiteilige Skulptur schufen. Sie stellt ein im Stein gefangenes Herz dar. Der untere Teil zeigt ein Monster, das das Herz bedroht. Der Skulpturenpark im Stadtpark reiht sich ein in andere Denkmäler wie das Sowjetische Ehrenmal, das Kriegerdenkmal und das Deserteurdenkmal.
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Sonntag, 30. Oktober 2011 um 20:48 Uhr |
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Köln (dpa) - Von jung bis etabliert: Zum neunten Mal öffnet die Kölner Kunstmesse Art.Fair an diesem Samstag ihre Tore. 85 Galerien zeigen Werke zeitgenössischer Künstler, ein Drittel der Aussteller kommt aus dem Ausland. Für potenzielle Käufer ist die Spanne groß: Die Preise reichen von einigen hundert bis zu mehreren hunderttausend Euro. Im vergangenen Jahr kamen 32 000 Besucher. «Dieses Mal erwarten wir noch mehr», sagte eine Sprecherin. Parallel zur Art.Fair (bis 1.11.) läuft die Bloom, eine Messe für Kunstschaffende aus der Kreativwirtschaft.
Präsentiert werden einerseits Arbeiten von Größen wie Gerhard Richter, Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Norbert Bisky. Andererseits liegt ein Schwerpunkt aber auf aufstrebenden, experimentellen Künstlern.
Der Amerikaner Elmer Presslee zum Beispiel setzt aus Masken, Blumen und Papiertüten ein überdimensional großes, knallig-buntes Gesicht zusammen. Die niederländische Künstlergruppe Shop Around funktioniert Gegenstände aller Art in Gesichter um, etwa Taschen, Harken oder Skateboards. Studio Roosegaarde aus Holland zeigt unter anderem eine Wand aus hunderten kleiner Ventilatoren, die mittels Sensoren in Bewegung versetzt werden können.
Die Art.Fair war 2003 ursprünglich als alternatives Forum zur Art Cologne gegründet worden, mit Preisen bis maximal 5000 Euro für Gegenwartskunst. Schon bei der nächsten Auflage dehnte sie ihr Angebot aber auf gehobenere Ansprüche aus. Inzwischen hat sie sich nach Angaben der Sprecherin zur drittgrößten deutschen Kunstmesse gemausert.
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