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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Pergamonaltar ab 2014 für drei Jahre nicht zu sehen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 08. Februar 2012 um 05:30 Uhr

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Berlin (dpa) - Der weltberühmte Pergamonaltar in Berlin wird von 2014 an voraussichtlich für drei Jahre nicht mehr für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Grund sind Bauarbeiten an dem stark renovierungsbedürftigen Pergamonmuseum. Das kündigte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am Dienstag bei seiner Jahrespressekonferenz in Berlin an. «Das wird uns schmerzlich treffen. Wenn wir es irgendwie vermeiden könnten, würden wir es tun.»

 

Der Pergamonaltar aus dem 2. Jahrhundert vor Christus ist die Hauptattraktion der Berliner Museumsinsel. Allein im vergangenen Jahr hat das im Jahr 1930 eigens für den Altar gebaute Museum 1,3 Millionen Besucher angezogen. Für die vom kommenden Jahr an geplante Renovierung werden jeweils Teile des Hauses geschlossen, nicht das ganze Gebäude.

 

Die Preußenstiftung, eine der größten Kulturinstitutionen weltweit, ist für alle Staatlichen Museen in Berlin, die Staatsbibliothek und mehrere andere Einrichtungen zuständig. Sie wird vor allem vom Bund und den Ländern finanziert. Die Ausgaben sind dieses Jahr auf rund 160 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommen gut 90 Millionen Euro für Bauinvestitionen.

 

Zwei große Projekte werden sich nach Angaben Parzingers länger verzögern als bisher geplant. So wird das von David Chipperfield entworfene zentrale Eingangsgebäude für die Museumsinsel nicht mehr 2014 fertig. Die Tiefbau- und Gründungsarbeiten für die sogenannte James-Simon-Galerie seien hürdenreicher als angenommen, so der Präsident. So sei der Boden von einer eiszeitlichen Auswaschung («Kolklinse») durchzogen, tragfähigen Grund gebe es zum Teil erst in 20 Metern Tiefe. Zudem habe man die beauftragte Spezialfirma auswechseln müssen. Die Grundsteinlegung ist jetzt für Anfang2013 angepeilt.

 

Auch der Lesesaal der Staatsbibliothek Unter den Linden lässt weiter auf sich warten. Er sollte ursprünglich schon in diesem Frühling eröffnet werden. Jetzt erfolgt im Herbst die symbolische Schlüsselübergabe, danach sind aber noch mehrere Monate für das Einregulieren von Klimatechnik und Buchförderanlage geplant.

 

Generaldirektorin Barbara Schneider-Kempf sagte, die Termine hätten sich vor allem durch fehlende Tischlerarbeiten verzögert. Die Firma sei zum großen Teil auf die Baustelle des neuen Flughafens abgezogen worden. «Jetzt sind sie aber wieder da, jedenfalls zum größten Teil.»

 

Für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses (veranschlagte Kosten: 590 Millionen Euro) kündigte Parzinger die Einrichtung einer Stabsstelle an. Sie soll für inhaltliche Fragen und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein. Insgesamt plant die Preußenstiftung seinen Angaben zufolge eine weitere Vernetzung ihrer Arbeit, so wie sie beispielsweise schon für die verschiedenen Projekte im Friedrich-Jahr erfolgte. «Die Stiftungseinrichtungen arbeiten so eng miteinander zusammen wie nie zuvor», sagte er.

 



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